von Dorothee Volker

Neuseeland habe ich mir ausgesucht, da mich die Landschaft irgendwie schon immer begeistert hat. Angefangen hat das mit einer Doku über das Land, die ich hier mal im Fernsehen gesehen habe und ab dem Zeitpunkt stand für mich fest: Da muss ich unbedingt mal hin! Und da Neuseeland auch in Fläche und Einwohnerzahl recht überschaubar ist, war das von Anfang an auch ein beruhigendes Gefühl, z.B. im Gegensatz zu Australien, wo man ja gar nicht weiß, wo man anfangen soll! Australien stand aber auch noch auf der Liste und ist ja auch wirklich ein tolles Reiseziel, daher haben wir (ich bin mit einer Freundin gereist) da noch drei Wochen am Ende drangehängt. Das hat sich auch wirklich gelohnt!

Berge in Neuseeland

Jobben an der frischen Luft

Ich habe ausschließlich auf Weingütern rund um Blenheim gearbeitet. Wobei – einen Tag noch in einer Reederei und dort einen Schiffsmast geschliffen. Das soll nicht unerwähnt bleiben. Die Arbeit auf den Weingütern hat sich irgendwie so ergeben, auch wenn ich gerne noch was anderes gemacht hätte, um noch mehr Erfahrungen zu sammeln. Aber der Job war auf jeden Fall okay, auch wenn manchmal etwas anstrengend, aber dafür an der frischen Luft. Und gutes Geld konnte man auch verdienen!

Work and Travel Neuseeland

Paradies für Outdoor-Sportarten

Paragliding war wirklich wahnsinnig toll! Meine Freundin hat Bungee Jumping gemacht, was bei ihr schon von Anfang an auf der Liste stand, für mich aber nichts gewesen wäre. Zusammen haben wir zum Beispiel noch Wasserrafting in Rotorua gemacht. Das hat uns auch eine Menge Spaß bereitet. Auch in Australien waren wir nicht untätig. Wir haben uns am Surfen probiert. sind von ziemlich hohen Klippen gesprungen, auf Kamelen geritten und waren schnorcheln (ein Tête-à-tête mit einer Wasserschildkröte inklusive). Insgesamt also wirklich einfach nur toll – und unvergesslich!

Neuseeland

Macht das Beste aus einer Sache

Mein Tipp für alle zukünftigen Backpacker ist eigentlich ganz einfach: Man sollte immer das Beste aus einer Sache machen, auch wenn‘s mal nicht so super läuft. Und es nicht so schwer nehmen. Und immer locker bleiben. Wenn man mal nicht weiter weiß, einfach irgendjemanden fragen. Eigentlich sind alle immer total freundlich und hilfsbereit! Und abschließend noch ein praktischer Ratschlag: Mit ein bisschen Dreck muss man leben können. Also nicht immer so genau hinschauen.

See in Neuseeland