„Gute Vorbereitung ist der halbe Erfolg“, so sprachen schon unsere Urgroßväter, wenn es um größere Unternehmungen ging. Bedenkt man, dass diese Unternehmungen im Vergleich zu heute wahrscheinlich Tagesausflüge waren, so betont das noch die Bedeutung ihrer Worte.

Work and Travel

Doch wie bereitet man sich vor auf eine Reise ans andere Ende der Welt? In einem Alter, in dem man noch nie für sich selbst gesorgt oder alleine gewohnt hat? Plötzlich ist man nur auf sich gestellt und kann sich nicht mehr auf sichere Ratschläge der Eltern verlassen. Zum ersten Mal im Leben macht man nicht nur gute Erfahrungen, sondern auch schlechte. Betrüger können einen mit Tricks linken, auf die Lebenserfahrenere nicht hereinfallen würden.

Umso wichtiger ist eine gezielte und professionelle Vorbereitung. Plant man seinen Aufenthalt gemeinsam mit einer Organisation, dann stellt diese ihren Kunden meistens ein Handbuch zur Verfügung, in dem die wichtigsten Gefahren und die nützlichsten Tipps vor und nach der Reise gebündelt sind. Für viele Länder braucht man eine Impfung, besondere Medikamente müssen in die Reiseapotheke und Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden.

Außerdem geben diese Unternehmen Tipps bezüglich Geldwechsel, Bezahlung im Ausland und wie viel Bargeld man anfangs überhaupt dabei haben sollte.

Auch im Internet gibt es zahlreiche Seiten, die sich speziell mit Work-and-Travel-Aufenthalten beschäftigen. Diese versorgen ihre Besucher nicht nur mit Informationen, sondern bieten ihnen auch die Möglichkeit, in Foren miteinander zu kommunizieren. Erfahrene Traveler berichten hier von ihren Erlebnissen und geben Empfehlungen. Von Reiseversicherung bis Beautytipps ist hier alles vertreten.

Vor lauter Informationssuche sollte man aber natürlich auch den Spaß an der Urlaubsvorbereitung nicht verlieren. Wer zum Beispiel nach Indien oder andere Länder mit niedrigeren Lebensstandards reist, könnte schnell die Lust am Reisen verlieren, wenn er nur trockene Information im Internet sammelt. Das Wunschland zeigt sich dann plötzlich von seiner negativsten Seite mit allen Gefahren, die jemals einem Reisenden dort widerfahren sind.

Bevor also Angst entsteht, einfach auch mal auf anderen Seiten surfen, die das Reiseziel in all seinen positiven Facetten feiern. Schließlich lernt man auch etwas über die Kultur des Ziellandes, wenn man beispielsweise zum Thema Bollywood googelt und dabei schon mal einen Vorgeschmack auf die indische Kinokultur bekommt. Oder wie wäre es mit ein paar Fußball-Foren vor der Reise nach England?

Fazit ist: Man sollte sich auf ein einschneidendes Erlebnis wie Work and Travel vorbereiten, es jedoch mit dem Pauken nicht übertreiben. Selbst, wenn man Fehler macht, kann man am Ende schließlich immer noch aus ihnen lernen.