Hört man von der Insel Hawaii, so denkt man augenblicklich an einsame Strände, malerische Buchten, bunte Fischlein, die durch das türkisfarbene Wasser huschen, farbige Blumen, die tausende Düfte verströmen und hübsche Frauen in Baströckchen mit Blüten im Haar. Das Beste daran ist: genauso paradiesisch, wie man es sich vorstellt, ist es auf den hawaiianischen Inseln auch in Wirklichkeit!

HawaiiCopyright: Ricymar Photography(Thanks Everyone!!!!)

Der Archipel von Hawaii, der aus nur 8 Inseln besteht, liegt im Pazifischen Ozean und ist der 50. Staat der USA. 5600 km von Hawaii entfernt liegt die mexikanischen Küste, 4500 km die Küste Alaskas und 6400 km die Küste Japans – wenn wir ehrlich sind, liegt Hawaii also irgendwo im Meer. Weniger erstaunlich ist es da, dass die Natur, die Strände und die Artenvielfalt einzigartig sind. Daran sind vor allem das tropische Klima und die Höhenlage der Insel verantwortlich, aber auch die starke Isolation.  Nur durch „Wind, Water and Wings“ war die Insel mit dem Festland verbunden und so konnte die Fauna und Flora ungehindert vor sich hin wachsen und sich entwickeln. Manche Pflanzen- und Tierarten gibt es nur auf Hawaii. Dazu zählt die Happy-Face Spinne, die „Schnecken-essende Raupe“ und der hawaiianische Hibiskus.

Hibiscus Copyright: D. Eickhoff

Flüge nach Hawaii sind verhältnismäßig gar nicht so teuer, wenn man früh genug bucht. Auch Kreuzfahrten nach Hawaii werden angeboten. Man kann einen Aufenthalt auf der Insel aber auch mit einer Work-and-Travel-Reise kombinieren, in dem man zum Beispiel einen Stopover in Honolulu einlegt. Dafür landet man auf der Insel Oahu am International Airport. Im heutigen Beitrag berichten wir euch daher einmal, was ihr euch in der Hauptstadt Hawaiis so alles anschauen könnt und was euch dort erwartet. 😉

Nicht nur die Natur ist sehr beeindruckend, auch die Kultur, das Essen und die Architektur sind einmalig. Hawaii ist der einzige amerikanische Staat, in dem Asiaten keine Minderheit sind. Tatsächlich leben viele Philippiner, Indonesier oder Japaner auf der Insel, was die Kultur natürlich stark geprägt hat. „China Town“ ist daher ein besonders sehenswertes Viertel. Viele kleine Geschäfte, Kräuterläden, Läden, die Blumenschmuck und –Kränze verkaufen, Antiquitätenhändler, Bars und Restaurants laden zu einem Spaziergang ein. Auf dem Maunakea Markt und dem Oahu Markt kann man frisches Obst und Gemüse sowie Meeresfrüchte kaufen. Außerdem kann man verschiedene Tempel und Schreine bestaunen, wie zum Beispiel den Izumo-Taishakyo-Mission-Schrein oder den Kuan Yin Tempel. Auch für Feierwütige und Clubber ist China Town die richtige Wahl, denn dort findet man die besten Clubs und Bars der ganzen Insel.

Kuan Yin Temple, HonoluluCopyright: Joel Abroad

Viele Einwohner Hawaiis sind Buddhisten oder Hindus, aber die meisten Einwanderer sind Christen oder Protestanten. Die Ureinwohner, die Kanaka Maoli, die auch noch in manchen Gebieten der Inseln leben, beten die Naturgötter an. Daher gibt es auch neben den Tempelanlagen viele Kirchen in der Stadt, wie zum Beispiel die Kawaiahao Church, eine besonders schöne Kirche in Downtown Honolulu.

Grabkammer der Kawaiahao ChurchCopyright: Tetsuya Odaka

Dort befindet sich auch der königliche Palast, der Iolani-Palast. Hawaii war der einzige US- Bundesstaat mit einem regierenden Herrscher –  König Kalākaua und Königin Liliʻuokalani.

Iolani PalaceCopyright: endenizen

In Downtown Honolulu befindet sich der Hafen der Stadt. Da früher Reisende und Besucher die Insel  nur über das Wasser erreichen konnten, ließ der König dort einen großen Turm, den Aloha Tower, errichten, um die Schiffsreisenden zu begrüßen. Bevor sich das Wirtschaftsviertel so entwickelte und Hochhäuser und Bürokomplexe errichtet wurden, war der Aloha Tower das höchste Gebäude Hawaiis.

Aloha TowerCopyright: skrobotic

Fünfzehn Minuten westlich von Downtown Honolulu befindet sich der berühmte Waikiki Beach, der Touristenort von Oahu: ideal um die perfekte Welle beim Surfen zu erwischen, in einem der luxuriösen Resorts zu entspannen oder den Spuren der Geschichte durch die Waikiki Altstadt zu folgen. Wen die Wanderlust gepackt hat und wer Waikiki einmal gänzlich überblicken möchte, dem empfiehlt es sich, den Diamond Head zu besteigen. Um diesen kreisförmige Krater, der von außen aussieht wie ein Gebirge, zu erklimmen, braucht man auf jeden Fall festes Schuhwerk und eine Taschenlampe, da man auch durch unterirdische Gänge hindurchsteigen muss. Besteigt man den Berg samstags, sollte man auf jeden Fall dem Bauernmarkt einen Besuch abstatten. Dort werden lokal angebaute Nahrungsmittel verkauft.

Hanauma Bay Koko Head, Honolulu HawaiiCopyright: Eric Tessmer

Hawaii ist also nicht allein wegen der traumfaften Strände einen Besuch wert. Wer sich für einzigartige Natur und besondere Sehenswürdigkeiten interessiert und eine außergewöhnliche Kultur kennenlernen will, der ist auf Hawaii jedenfalls am richtigen Ort. 😉