Der Flug ist gebucht, das Working-Holiday-Visum beantragt. Bald kann also dein Work and Travel Abenteuer losgehen. Zeit, sich allmählich Gedanken darum zu machen, wo du, vor allem in den ersten Wochen deines Aufenthaltes, unterkommen möchtest. Schließlich gibt es da ziemlich viele Möglichkeiten. Ganz besonders solltest du auf dein Budget achten, denn wahrscheinlich wird das meiste davon für eben genau dies draufgehen.

Unterkunft bei einem Work and Travel Aufenthalt 2Am einfachsten ist es sicherlich, in einem der vielen Hostels unterzukommen. In beinahe jedem Ort, besonders in den größeren Städten, gibt es einige davon. Manchmal ist die Auswahl sogar so groß, dass man sich gar nicht entscheiden kann, welches für einen am geeignetsten ist. Eine tolle Hilfe ist die sogenannte BBH-Card. Für einen relativ kleinen Betrag kann man diese in vielen Hostels erwerben. Damit bist du ein Mitglied bei Budget Backpacker Hostels und kannst zu reduzierten Preisen in diesen übernachten. Außerdem erhältst du eine Übersicht von allen Hostels dieses Netzwerkes. Eine Bewertung und kurze Beschreibungen helfen bei der Auswahl. Meist sind es kleinere Hostels, die in der Übersicht zu finden sind, die aber erfahrungsgemäß meist familiärer, gemütlicher und ruhiger sind, als die großen Hostel Ketten. Diese haben auch oft ihre eigenen Rabattkarten. Vorteilhaft am übernachten in Hostels ist, dass man stets Kontakt zu anderen Backpackern hat und man viele Erfahrungen und Tipps von ihnen bekommen kann. Außerdem hat der Hostelbesitzer oft Infos zu Jobangeboten oder ähnlichem. In Hostels ist man einfach immer auf dem neuesten Stand. Nicht selten kommt es vor, dass diese auch Mitarbeiter suchen, die dann gegen freie Kost und Logis dort arbeiten können. Das bietet sich natürlich an, wenn man länger in einem Ort bleiben möchte, denn so spart man sich das Geld für die Unterkunft.
Eine weitere Möglichkeit, freie Unterkunft und Verpflegung zu bekommen, ist das sogenannte WWOOFing (=Willing Workers On Organic Farms). Dies bedeutet, dass man im Gegenzug freiwillig auf einem Bauernhof mitarbeitet. Das ist vor allem für die Leute interessant, die das Landleben kennenlernen wollen und mithelfen möchten, die ökologische Bewegung zu unterstützen.

Unterkunft bei einem Work and Travel Aufenthalt 1

Entscheidest du dich dazu, mehrere Wochen oder sogar Monate in einem Ort zu verweilen, um einen intensiveren Einblick in die Kultur und Lebensweise der Kiwis zu bekommen, dann ist eventuell Flatting etwas für dich. Dies bedeutet nichts anderes, als in einer Wohngemeinschaft zu leben. Sehr viele junge Neuseeländer teilen sich eine Wohnung, da die Mieten in großen Städten sehr hoch sein können. Es gibt verschiedene Internetseiten, auf denen man Mitbewohner suchen und finden kann. Der Aufwand, den man betreiben muss, um eine passende Wohngemeinschaft zu finden, ist jedoch sehr hoch. Für diejenigen, die eher spontan und schnell weiter reisen möchten, ist Flatting keine Option.

Für alle, die auf Camping stehen oder mit einem Campervan unterwegs sind, bietet sich natürlich an, auf Campingplätzen zu übernachten. Diese sind günstiger als Hostels, befinden sich aber meist etwas außerhalb eines Stadtzentrums. Beim Department of Conservation, kurz DOC, kann man sich erkundigen, wo es Campingplätze gibt. Bitte niemals Wildcampen, da, wenn man erwischt wird, hohe Geldstrafen drohen. Vorteile des Campings sind auf jeden Fall die geringeren Übernachtungskosten und die Nähe zur Natur. Nachteile hat das Camping allerdings auch, denn in vielen Orten, vor allem in Großstädten, wie Auckland, gibt es kaum bis gar keine Campingplätze oder sie sind sehr weitab vom Schuss.
Bevor also die Reise ins Land der Kiwis losgeht, ist zumindest eine grobe Planung der Unterkünfte sinnvoll. Für Reisen zu anderen Zielen inner- und außerhalb Europas findet ihr Unterkünfte und Ferienhäuser auf Ferien-Privat.de

1 KOMMENTAR

  1. Diesen Winter steht Neuseeland auf meinem Reiseplan, zuerst Auckland und dann einmal rund um die Nord und um die Südinsel mit einem Campervan. Nach einem Jahr Urlaub im schönen Tessin ist etwas Tapetenwechsel angesagt.

Comments are closed.