Es gibt keinen anderen Ort auf der Welt an dem so viel gesurft wird, wie in Australien. Das ist auch nicht verwunderlich, denn hier sind einige der schönsten Strände der Welt zu finden. Surfen ist bei den Australiern mehr als nur Sport; es gehört mit zu ihrem Lebensgefühl und ist schon längst ein Teil ihrer Kultur geworden.

Work and Travel Australien: Let's go surfin'

An den meisten Stränden der Ost-, West- und Südküste Australiens lassen sich optimale Bedingungen für das Wellenreiten finden. Die tropischen nördlichen Gegenden sind eher ungeeignet. Die nördliche Ostküste wird beispielsweise vom Great Barrier Reef abgeschirmt, sodass das Surfen hier nicht möglich ist. Die Strände in diesen Gegenden werden auch ständig von einer giftigen Quallenart befallen und das Schwimmen und Surfen ist zu diesen Zeiten verboten.

Mehr Glück hat man in den Teilen des Landes, die außerhalb der Tropen liegen. Das ganze Jahr über gibt es hier ausgezeichnete Wellen und eine angenehme Wassertemperatur, sodass man nicht umsonst von einem Paradies für Surfer spricht. Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte nun gut aufpassen, denn die besten Surfspots und wo ihr das Surfen lernen könnt, verrate ich euch jetzt.

Sydney ist nicht nur die größte Stadt in Australien, sie bietet außerdem die meisten Surfspots des Landes an. Der wohl berühmteste Surfstrand überhaupt ist Bondi Beach. Bondi liegt einige Kilometer östlich des Stadtzentrums und ist mit Bussen leicht zu erreichen. Der etwa ein Kilometer lange Sandstrand eignet sich besonders gut für Änfanger, die das erste Mal aufs Board steigen wollen. Hier gibt es, wie an den meisten großen Surfstränden, etliche Surfschulen, die Surfkurse anbieten. Da müsst ihr also gar nicht lange suchen. Ein ca. zweistündiger Kurs kostet meist zwischen 80-90 Dollar. Es lohnt sich in jedem Fall, das Surfen von einem Profi zu erlernen, da der Sport ganz schön anstrengend und auch gefährlich sein kann.

Ein weiterer berühmter Surfspot liegt im Staat Victoria an der Great Ocean Road und zwar Bells Beach. An diesem Strand findet seit 1961 auch das Rip Curl Pro Surf & Music Festival statt. Dazu treffen sich jährlich die besten Surfer der Welt und präsentieren ihr Können. Auch wenn die Wellen am Bells Beach etwas anspruchsvoller sind, lohnt es sich dennoch vorbeizuschauen, um sich bei den Surfweltmeistern ein paar Tricks abzugucken. Für Anfänger, die sich selbst in die Wellen stürzen wollen, eignen sich die Strände in Torquay oder Anglesea in der Nähe von Bells Beach besser.

Zum Schluss noch einen Surfspot, der auch ganz oben auf eurer Reiseliste stehen sollte: Byron Bay, am östlichsten Punkt Australiens. An diesem angesagten Badeort an der Gold Coast trifft man auf Hippies, Künstler und, wenn man Glück hat, auch auf australische Filmstars. Aufgrund seines alternativen Rufes, ist Byron Bay nicht nur bei Surfern beliebt, sondern auch bei vielen Backpackern. Surfen kann auch hier in einem der vielen Surfcamps gelernt werden.

Das Surfen ist aus Australien also gar nicht mehr wegzudenken und diese Erfahrung darf auch bei eurem Aufenthalt in Down Under nicht ausgelassen werden. Noch mehr Tipps und Reiseberichte zum Thema Backpacking in Australien findet ihr auf dem Reiseblog 101places. Lasst euch inspirieren und gestaltet euren Aufenthalt so erlebnisreich wie es nur geht!