Work and Travel ist zwar mit sehr viel Spaß verbunden, aber auch mit harter Arbeit. Harte Arbeit soll belohnt werden und zwar mit Geld! Aber wie handhabt man das am Besten im Ausland? Das und viele weitere Antworten rund um das Weltkonto und das Eröffnen eines Kontos im Ausland findet ihr hier.

Das Weltkonto der DKB

Wer Geld im Ausland abheben muss, der wird schnell merken – es ist teuer, denn bei jeder Abhebung muss man zusätzliche Gebühren zahlen. Ein besonders praktisches Konto ist das Weltkonto der DKB, mit dem man kostenlos im Ausland Geld abheben kann. Daher ist es ideal für deutschsprachige Weltenbummler, Work and Travel Begeisterte und Auswanderer.

Mit dem Weltkonto kann man weltweit mit einer VISA-Card kostenlos abheben (auch kleinere Beträge), zahlt keine laufenden Kontoführungsgebühren und bekommt sogar noch eine Verzinsung. Zusätzlich erhält man auch eine ec(Maestro)-Karte. Außerdem braucht man kein Mindestumsatz oder -einkommen und es gibt eine kostenfreie Partnerkarte dazu.

Das Guthaben auf der Karte ist durch die Deutsche Einlagensicherung zusätzlich gesichert. Besonders nützlich ist das Konto, wenn man vorhat mehr als nur ein Land zu bereisen. So hat man die Möglichkeit überall auf der Welt, egal an welchem Ort, zu jeder Zeit, kostenlos Geld abzuheben. Mehr Informationen zum Weltkonto gibt es hier.

Zusätzlich ein Konto im Ausland

Wer Work and Travel machen möchte, sollte sich im Vorfeld überlegen ein Konto in dem Land einzurichten, in das die Reise geht. Nutzt man nämlich das deutsche Konto so hat dies den Nachteil, dass man bei jeder Ein- und Auszahlung im Ausland hohe Gebühren zahlen muss. Auch wenn die Währung vom deutschen Euro abweicht, wird es kompliziert. Kommt es zur Auszahlung des Lohns kann es ebenfalls kompliziert werden, da man manchmal nicht bar bezahlt wird sondern per Überweisung. Um diesem Chaos zu entkommen, ist es praktischer, besonders für einen Work and Travel Aufenthalt, ein Bankkonto im Ausland anzulegen.

Wie lege ich ein Konto im Ausland an?

Ein Konto im Ausland zu beantragen funktioniert ähnlich wie in Deutschland. Anfangs sollte man die vielen Angebote der unterschiedlichen Banken vergleichen und sich beraten lassen. Manchmal gibt es nämlich besondere Angebote für Studenten, Schüler oder Work and Traveller und oftmals kooperieren deutsche Banken sogar mit anderen Banken im Ausland. Beachten sollte man auch, ob Gebühren anfallen, wenn man an einem Automaten abhebt, ob es die Kreditkarte kostenlos gibt, wie viel Geld man grundsätzlich bei einem Mal abheben kann und ob es auch Zinsen gibt.

Hat man sich für ein bestimmtes Konto entschieden, muss man sich für das Konto anmelden. Dazu braucht man einen Personalausweis, die Adresse des Wohnorts und manchmal auch die des Arbeitgebers. In nichteuropäischen Ländern braucht ihr selbstverständlich auch euren Reisepass. Außerdem kann häufig ein bestimmter Betrag an Startguthaben und ein Führerschein oder ein anderer Ausweis verlangt werden.

Wichtig zu erwähnen ist hierbei noch, dass ihr euch für eine Bank entscheidet, die sich möglichst nah an eurem Wohnort befindet oder zumindest landesweite Filialen oder Bankautomaten hat. Wenn ihr nämlich in eine andere Stadt zieht, wäre es ungünstig, wenn ihr dort keinen Ansprechpartner habt, falls es einmal Probleme mit dem Geld geben sollte. Daher raten wir auch von ausländischen Internet Kontos ab. Die sind zwar praktisch, da man alles online erledigen kann, es fehlt aber der Ansprechpartner, der besonders im Ausland, wo viele Dinge anders gehandhabt werden als in Deutschland, sehr wichtig ist.

Bei der Anmeldung des Kontos sollte man noch darauf achten, dass man die IBAN Nummer und den SWIFT Code ausgehändigt bekommt, da diese essentiell für Überweisungen von und nach Deutschland sind. Hat man das Konto eingerichtet, kann man die Bankkarte entweder an die Filiale oder an sich nach Hause schicken lassen.